Jedes Jahr aufs Neue fragen sich viele Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule, wie sie die Fastnachtsfeier gestalten sollen. Weder für die Schülerinnen und Schüler, noch für die Lehrerinnen und Lehrer soll es „zu viel“ werden…
Die meisten Kinder freuen sich auf diese närrische Jahreszeit – und so muss man sich dann auch als „Nicht-Fastnachter“ dieser Aufgabe stellen. Zunächst einmal ist jeder Lehrkraft selbst überlassen, wie viel Zeit an diesem besonderen Tag für das Feiern „investiert“ wird.
In unserer Schule haben wir eine gute Lösung gefunden, diesen Tag als Schulgemeinschaft zu meistern und zwar mit einem kleinen Umzug durch das Dorf. Mit jedermann wird dies zu einem Highlight des Tages.
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So machen wir es:
Nach der ersten Pause geht es los: Die gesammelte Schulgemeinschaft unserer dreizügigen Schule sammelt sich auf dem Pausenhof um gemeinsam zu starten.
Ausgestattet mit Bollerwagen, in dem „Kamelle“ und eine große Musikbox gelagert sind ziehen wir durch die Straßen unseres Dorfes. Auf unserem Weg steuern wir die Realschule an und ziehen durch die Räumlichkeiten. Anschließend geht es vorbei am „Seniorenheim“ (auch Infektionsgründen betreten wir dieses Gebäude jedoch nicht, sondern bleiben winkend vor den Fenstern) – bevor wir dann den verschiedenen Kindergärten einen Besuch abstatten.
Überall werden wir freudig empfangen – und unsere Schülerinnen und Schüler haben große Freude daran, unter passender Fastnachtsmusik „Kamelle“ zu schmeißen und „Helau“ zu rufen.
Natürlich wurden die Eltern zuvor informiert – so dass sich auf unserem Weg nicht nur das ein oder andere Fenster öffnet, sondern wir auch schon am Straßenrand erwartet werden.
Auf was muss geachtet werden?
Die Schülerinnen und Schülern müssen natürlich wetterentsprechende Kleidung tragen – so dass das ein oder andere Prinzessinnenkostüm unter einer dicken Jacke verschwindet.
Die „Kamelle“ kann man sich zuvor als „Spenden“ von den Eltern erbitten.
Und natürlich sollten alle Ziele, die auf dem Weg liegen, vorher informiert und angefragt werden.
Insgesamt sind diese Umzüge jedoch eine Art „Selbstläufer“ – die Kinder haben ihre Freude – und in der Schule vermeidet man übermäßigen Lärm und blankliegende Nerven.
Ob man nach der Rückkehr dann noch zur gemeinsamen „Disko“ in die Turnhalle kommt – oder lieber die Ruhe des Klassenzimmers aufsucht um beispielsweise gemeinsame, ruhigere Spiele mit der Klasse zu veranstalten, ist dann jedem selber überlassen.
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