Das Aufgreifen der Themen des Sachunterrichts im Kunstunterricht bietet sich in der Grundschule optimal an. Während der Auseinandersetzung meiner Klasse mit dem Themenbereich der Kelten kam mir die Idee, einen keltischen Kunstgegenstand, der in unserer Region gefunden wurde, im Kunstunterricht nachformen zu lassen.
Ich entschied mich für das „Wallertheimer Hündchen“, das vor einigen tausend Jahren von einem sehr geschickten keltischen Handwerker aus Glas in äußerst filigraner und geschickter Weise hergestellt wurde.
Im Original ist „Kelt“ nur circa 2cm groß – zu klein natürlich, um von meinen 4. Klässlern möglichst originalgetreu nachgeformt zu werden. Also entschieden wir uns für eine vergrößerte Darstellung.
Was wird benötigt?
- Lufttrocknender Ton
- Acrylfarbe
- Pinsel
Vorgehensweise:
Nachdem wir uns im Sachunterricht mit den Handwerksbereichen und der Handwerkskunst der Kelten auseinandergesetzt hatten, betrachteten wir uns in Ruhe ein Foto des Originals und überlegten gemeinsam, wie man dieses Kunstobjekt nachformen könnte. Auch legten wir gemeinsam die Bewertungskriterien fest.
Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler Ton – und begannen mit der Arbeit.
Die Kinder hatten große Freude daran. Allerdings bemerkten sie auch, wir schwierig es war, sauber zu arbeiten. Dadurch erhielten sie einen Einblick in den hohen Anspruch der keltischen Handwerksfähigkeiten.
War alles durchgetrocknet, wurden die kleinen Kunstwerke mit Acrylfarbe angemalt.
Worauf muss geachtet werden?
Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Körperteile aus Ton direkt ansetzen und festdrücken – bevor sie antrocknen. Ansonsten läuft die Arbeit – bei älteren Kindern – unkompliziert ab.