Nachdem sich meine vierte Klasse bereits plastisch mit dem Thema der Kelten beschäftigt hatte und „Kelti – das Wallertheimer Hündchen“ aus Ton formte, setzten sie sich im Kunstunterricht anschließend noch einmal mit diesem sachunterrichtlichen Themenbereich auseinander. Sie konstruierten in einem Diorama - einer verkleinerten Darstellung der Wirklichkeit - eine keltische Siedlung.
Bewertungskriterien
Das Thema der Kelten hatten wir uns also ausgiebig im Sachunterricht erschlossen – und somit konnten wir gemeinsam zahlreiche Kriterien finden, was in einer keltischen Siedlung zu finden sein musste.
So legten wir also Bewertungskriterien gemeinsam fest:
- Die Rückwand und die Seitenwände mussten ordentlich mit Wasserfarben als Hintergrund gestaltet werden
- Wurde eine Wasserquelle als Sicherung der Trinkwasserversorgung eingearbeitet (z.B. Quelle, Bach)?
- Zaunpalisaden sollten die Siedlung als Verteidigungsanlage umgeben
- mindestens 1 Keltenhaus musste konstruiert werden
- Holzbalkenkonstruktion mit verputzen Bereichen und Strohdach
- Keramikgefäße sollten zu finden sein
- der Gemüseanbau, Beete oder Felder bzw. Ackerbau musste erkennbar werden
- die Viehhaltung, ein eingezäunter Weidebereich, sollte integriert werden
- die Metallverarbeitung musste umgesetzt werden
- und insgesamt sollte das Ganze ordentlich ausgeführt werden
Auf alle Bewertungskriterien gab es jeweils Punkte.
Durchführung
Von zu Hause aus brachten die Schülerinnen und Schüler massenhaft Material mit, dass sie bei ihrem Projekt verwendet wollten – und gingen begeistert an die Arbeit. Es durfte jedoch nichts „Fertiges“ von zu Hause mitgebracht werden. Jeder Bestandteil muss in der Schule hergestellt worden sein.
Wochenlang wurde gebaut und konstruiert.
Die Ergenisse lassen sich sehen – vor allem, weil die Schülerinnen und Schüler zahlreiche eigene Ideen einbrachten – so formten sie beispielsweise aus Ton die keltische Carnyx, ein keltisches Blasinstrument oder formten in Miniaturgröße unseren bereits bekannten „Kelti“.