Ein Elefant muss nicht immer grau sein

Selbstverständlich ist es auch eine sinnvolle Aufgabe, einen Elefanten in der allgemein üblichen Farbe – in Grau – zu malen. Mehr Spaß allerdings macht es, diesen einmal mit vielen Farben – also bunt – darzustellen. 

Das Malen von bunten Elefanten fördert nicht nur Kreativität und Fantasie der Kinder, sondern macht auch Spaß. (Foto: Herta)

Hinführung zur Aufgabe

Im Unterrichtsgespräch tragen die Schülerinnen und Schüler zusammen, was sie über Elefanten wissen. Dabei könnt ihr im Gespräch den Schwerpunkt auf das Aussehen lenken und vielleicht auch eine einfache, abstrakte Tafelzeichnung entstehen lassen.

Ein Elefant ist ein großes Tier, weshalb er das Blatt gut ausfüllen muss. Er hat einen großen Körper, der oft in den Umrissen rundlich erscheint. Er läuft auf seinen vier kräftigen Beinen, hat große, herunter hängende Ohren, einen Rüssel, Stoßzähne und einen Schwanz mit einer Quaste am Ende. Wenn das alles gemalt wird, wird der Elefant klar zu erkennen sein.

Dass er meistens grau ist, kann erwähnt werden. Wenn ihr jetzt an die Tafel schreibt: „Ein Elefant muss nicht immer grau sein“, dann werden die Schülerinnen und Schüler eifrig zusammentragen, was anstelle von Grau alles in Frage kommt.

Die Kinder malen

Vor dem Unterrichtsgespräch macht es Sinn, den Arbeitsplatz vorzubereiten. Das heißt, die Kinder decken den Tisch ab, stellen das Wassergefäß und die Deckfarben bereit. Sie benötigen dann noch einen Borstenpinsel der Größe 6 und einen Borstenpinsel der Größe 10.

Der Malblock bleibt abgedeckt bzw. das Papier wird erst verteilt, wenn die Aufgabe besprochen ist. Andernfalls kommt es zu Störungen, weil manche Kinder anfangen, zu malen.
Mit dem dünneren Pinsel werden die Umrisse des Elefanten aufgemalt, eine der üblichen Vorzeichnungen mit Bleistift entfällt. Das macht es nur unnötig schwer. Auch der bunte Körper des Elefanten wird mit dem Pinsel Nr. 6 gemalt.

Wenn der Elefant an sich getrocknet ist, bekommt er einen Hintergrund, eine Umgebung. Dazu könnt ihr zeigen, wie man mit dem dünneren Pinsel zunächst einmal den Umrissen entlang mit der gewählten Hintergrundfarbe malt. Das vereinfacht das Ausmalen, weil die Kinder nicht ständig Angst haben, in den Elefanten selbst hineinzumalen. Sind die Umrisse „ummalt“ kann zügig der ganze Hintergrund mit einem größeren Pinsel ausgemalt werden. 

Ein weiterer bunter Elefant. (Foto: Herta)

Tipp: Wenn ihr den Kindern ratet, immer von oben nach unten zu malen, wird der Hintergrund weniger unruhig. Allerdings gelingt das nicht beim ersten Mal so richtig gut.

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